Das ZAS und Berlin

Das ZAS ist zwar eine außeruniversitäre Einrichtung, aber über Kooperationsbeziehungen mit den Universitäten in Berlin und Potsdam verbunden, besonders eng mit der Humboldt-Universität.

Die Mitarbeiter des ZAS beteiligen sich regelmäßig und im erheblichen Umfang am Lehrangebot und bieten für Studierende sprachwissenschaftlicher Fächer an den Berliner Universitäten und an der Universität Potsdam Seminare an. Die Studierenden haben Zugang zum Labor und zur Bibliothek und erlernen Techniken der Datenerhebung, wie dies der normale universitäre Lehrbetrieb nicht ermöglichen kann. Als studentische Hilfskräfte, als vom ZAS geförderte Stipendiaten und auch als Doktoranden in Forschungsprojekten lernen sie wissenschaftliche Arbeit von innen heraus kennen.

Durch die Workshops und Tagungen, die am ZAS durchgeführt werden, sowie durch die Gastwissenschaftler, die hier oft für mehrere Monate tätig sind, erfährt die sprachwissenschaftliche Forschung in Berlin entscheidende Impulse. Das ZAS versteht sich als Kristallisationspunkt für die zahlreichen sprachwissenschaftlichen Aktivitäten, zu denen u. a. seit 2003 ein von der Humboldt-Universität und der Universität Potsdam getragener Sonderforschungsbereich gehört.

Schließlich fühlt sich das ZAS der Aufgabe verpflichtet, der Öffentlichkeit ein Bild über Fragen, Erkenntnisse und Methoden der Sprachwissenschaft zu vermitteln. Mit einer eigenen Vortragsreihe, mit Führungen und Informationsmaterial für Schulen, und mit Präsentationen bei Großveranstaltungen wie der Langen Nacht der Wissenschaften wollen wir den Berlinern etwas von der Faszination sprachwissenschaftlichen Forschens nahebringen.