Nachrichten

Die Große Wissenschaftsshow in der LNdW mit ZAS-Beteiligung
Die radioeins-Moderatoren Sven Oswald und Daniel Finger präsentieren am 11. Juni bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der TU Berlin wissenschaftliche Vielfalt in einer unterhaltsamen Show mit Live-Experimenten. Für das ZAS sind Katarzyna Stoltmann (PB3) und Victoria Bartlitz (Aber-Erwerb) mit dabei. Wie verarbeiten wir sprachliche Informationen? Wie lernen Kinder, das Wort „aber“ richtig zu interpretieren? Inwieweit beeinflusst unsere Muttersprache, wie wir Raumrelationen wahrnehmen? Mithilfe einfacher Mitmachexperimente gehen die beiden Doktorandinnen des ZAS diesen Fragen nach. Außerdem gibt es wie im letzten Jahr ein ZAS-Programm mit Spielen, Experimenten und Vorträgen im Hauptgebäude der Humboldt-Universität.

Alexander von Humboldt-Fellowship
Luis López, Professor an der University of Illinois at Chicago, ist seit Mitte Mai drei Monate mit einem Fellowship der Alexander von Humboldt-Stiftung am ZAS. Während seines Aufenthaltes arbeitet er mit Dr. Tonjes Veenstra zu einem Projekt an der Schnittstelle von Code-Switching, Kreolsprachen und linguistischer Theorie.

Neues Projekt zur "Typology of Gender"
Am 1. April 2016 startete am ZAS das Projekt "A formal Typology of Gender" von Dr. Olga Steriopolo. Im von der DFG zunächst für drei Jahre finanzierten Projekt plant sie, eine formelle Typologie des Genus im Rahmen der distribuierten Morphologie zu entwickeln. Es soll gezeigt werden, wie das Genus sowohl in verschiedenen Sprachen als auch innerhalb einer einzelnen Sprache strukturell zugewiesen wird. Die Forschungsergebnisse könnten für den Sprachenunterricht und die Dokumentation bedrohter Sprachen, für die Sprachtypologie und theoretische Linguistik von Interesse sein.

Neues Netzwerk "COBRA"
Conversational Brains (Cobra) ist ein Netzwerk von 15 interdisziplinär arbeitenden Mitgliedern aus 9 Ländern, darunter das ZAS, und einer Firma (Carstens Medizinelektronik). Es vereint die neusten integrativen Ansätze von Sprache, sozialer Interaktion, Kognition und menschlichem Gehirn. Das Netzwerk hat das Ziel, gesprochene Sprache in Konversationen zu untersuchen und zu ergründen, welche kognitiven und zerebralen Prozesse der sozialen Interaktion zugrunde liegen. Seit April 2016 wird COBRA vom ANR in Frankreich für ein Jahr gefördert und dient der Vorbereitung eines Antrags zur Förderung eines Marie Sklodowska-Curie Innovative Training Networks der EU.

ZAS-Aufnahmeantrag in die Leibniz-Gemeinschaft
positiv bewertet

Der Wissenschaftsrat hat heute, am 18.4.2016, sein Votum zur Aufnahme des ZAS in die Leibniz-Gemeinschaft veröffentlicht. Er bewertet die wissenschaftliche Qualität der Arbeit als exzellent, die überregionale Bedeutung als sehr gut, und die strukturelle Relevanz für das Wissenschaftssystem als exzellent. Wir freuen uns über seine Einschätzung unserer Institution:

"Das Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) in Berlin zeichnet sich durch herausragende Forschungsleistungen und innovative Ansätze aus. Es gelingt dem ZAS, theoriegeleitete und anwendungsorientierte Forschung in überzeugender Weise zu verbinden. Dabei arbeitet das Zentrum schwerpunktmäßig zu nicht-euro­päischen kleinen Sprachen. (…) Das ZAS ist eindrucksvoll vernetzt mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Mit diesem Profil hat das ZAS sich zu einem in Deutschland einzigartigen und international sichtbaren Zentrum der allgemeinen Sprachwissenschaft entwickelt."





Aktuelle Veranstaltungen am ZAS

Wenn Sie regelmäßig zu unseren Veranstaltungen eingeladen werden möchten, schreiben Sie uns bitte eine Mail an zas-presse(at)zas.gwz-berlin.de.

»Weitere Veranstaltungen

Im Erste-Hilfe-Sprachkoffer finden Sie unsere eigenen Angebote und Informationen zum Thema Spracherwerb und weiterführende Links zu anderen Instituten und Initiativen.