News-Archiv

News 2014

ZAS-Seiten Nr. 3, April 2014

Unser Newsletter mit dem ZAS-Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Mai, einem Rückblick auf die Veranstaltung "Das mehr-
sprachige Klassenzimmer: Wie viel Deutsch braucht ein Berliner Schulkind?" und weiteren Meldungen aus den Projekten.

Vom Können, Mögen, Müssen
Die Bayerische Staatsoper in München widmet sich in ihrem Magazin Max Joseph der Interpretation von Nietzsche-Zitaten. Unter dem Titel Wie ich wurde, was ich bin dachte sie über die fünfzigjährige Geschichte nach ihrem Wiederaufbau nach. Die gegenwärtige Ausgabe steht unter dem Motto Weil ich doch muss. In ihr reflektiert Manfred Krifka über Modalverben und Kunst -- was ja bekanntlich von Können kommt.


ZAS-Seiten Nr. 2, Januar 2014

Unser Newsletter mit Informationen zur 2. Förderperiode durch das BMBF, zur Veranstaltung 'Das mehrsprachige Klassenzimmer: Wie viel Deutsch braucht ein Berliner Schulkind?' am 26. März 2014 in Berlin, mit einer Reportage über Feldforschung in Ecuador und weiteren Meldungen aus den Projekten.


Letzte Rettung für bedrohte Sprachen: Manfred Krifka und Kilu von Prince geben im RBB-Kulturtermin am Dienstag, den 21.01.14, um 19:04 Uhr Interviews zu ihrer Feldforschung auf Ambrym.


News 2013

"ZAS is one of the top research addresses for linguistics worldwide", sagt Dr. Seunghun Lee im Journal der VolkswagenStiftung über sein Gastjahr am ZAS Berlin.
Die neuen ZAS-Seiten: Unser Newsletter mit Informationen zum Mehrspracherwerb, einem Interview zum Abschluss des Ambrym-Projektes und weiteren Meldungen aus den Projekten.

Verständnisprobleme

Wie gut oder schlecht verstehen Ärzte medizinische Leitlinien? Zur Klärung dieser Frage untersuchten Alexander Nast, Uli Sauerland vom ZAS und Ärzte der Charité das Verständnis von Formulierungen in Leitlinientexten. Sie fanden heraus, dass Ärzte Empfehlungsstärken oft nicht so wahrnehmen, wie es von Leitlinienautoren beabsichtigt ist. Die Studie ist jetzt im "Deutschen Ärzteblatt" veröffentlicht worden.
Weitere Informationen hier.



Bücher zu bedrohten Sprachen
Im Rahmen des durch die Volkswagen-Stiftung geförderten Projekts "Sprachen im Südwesten Ambryms" hat der Projektleiter, Manfred Krifka, im August 2013 Bücher in der Sprache Daakie verteilt. Schon 2012 konnten in einer ähnlichen Aktion durch Kilu von Prince Bücher in den Sprachen Daakaka und Daakalaen an deren Sprachgemeinschaften weitergegeben werden. Die gesamte Auflage beläuft sich auf über 600 Exemplare, deren Druck durch Spenden ermöglicht wurde. Um die weitere Verbreitung der Bücher zu ermöglichen, wurden sie über Amazon publiziert (Stichworte "Daakie" und "Daakaka"). Links im Vordergrund das Daakie-Sprachkomitee mit Paul Melip, Filip Bong, Jack Paul, Abel Taho und Chief Jack Samuel, rechts Chief Filip Talevu und Manfred Krifka.


Wie sexistisch ist die deutsche Sprache?
Die Universitäten Leipzig und Potsdam verwenden in ihren Schriftsätzen nur noch die weibliche Form. Aber ist Deutsch wirklich eine Männersprache? Für einen gelasseneren Umgang plädiert André Meinunger (ZAS) am 07.07. in Die Welt.


Interview zu bedrohten Sprachen
Im Tagesspiegel vom 06.06.2013 gibt Kilu von Prince zum Abschluss des Ambrym-Projektes ein Interview zu den bedrohten Sprachen im Südpazifik. Lesen Sie hier weiter.


Expertentagung bilanziert "Bedrohte Sprachen"
Vom 5. – 7. Juni 2013 werden sich in Hannover mehr als 150 Experten aus aller Welt mit dem Ertrag der Förderinitiative „Dokumentation bedrohter Sprachen“ auseinandersetzen. Gefördert wurde u.a. das am ZAS angesiedelte Projekt Languages of Southwest Ambrym.


BIVEM im Gespräch
Die Arbeit des BIVEM am ZAS erwähnte Özcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, am 24. April in einem Interview bei Radio Paradiso. Hören Sie das komplette Gespräch hier, um das Thema 'Mehrsprachigkeit' geht es im 4. Teil. 


Ausstellung "Geteilt. Vereint. Global"
Bis Ende März 2013 zeigt die audio-visuelle Ausstellung im Lesesaal der ZAS-Bibliothek Einblicke in die Geschichte der Vorgängerinstitution des ZMO, des Forschungsschwerpunkts Moderner Orient.


Sprachpflege vs. Sprachwissenschaft
Die neueste Ausgabe der Sprachnachrichten des Vereins Deutsche Sprache enthält ein Gespräch zwischen André Meinunger und dem VDS-
Vorsitzenden Walter Krämer. Lesen Sie hier den kompletten Text.


Deutsche Sprache – bist du noch zu retten?
Dieses Thema diskutieren André Meinunger vom ZAS und Walter Krämer, Vorsitzender des Verein Deutsche Sprache, im SAT1-Fernsehmagazin 'Weck up' am Sonntag, den 20. Januar um 8:00 Uhr.


Zuwachs bei den Annual Reviews
Die seit 1932 bestehende Serie Annual Reviews (http://www.annualreviews.org/), die es bereits für 41 natur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen gibt, erhält Zuwachs: Ab 2013 wird es ein Annual Review of Linguistics geben. Dem Editorial Committee gehören an: Mark Liberman, Barbara Partee, Stephen Anderson, Jack Chambers, Anne Cutler, Ewan Klein, Joan Maling und Manfred Krifka. Weitere Informationen hier: http://languagelog.ldc.upenn.edu/nll/?p=4374.


News 2012

Einmal um die Welt für eine Doktorarbeit
Im Deutschlandradio Kultur - Radioporträt am 15. November erzählt Kilu von Prince von ihrer Doktorarbeit für das Ambrym-Projekt.


Silbermedaille bei der Linguistikolympiade
Bei der diesjährigen Internationalen Linguistikolympiade vom 29.7.-4.8. in Ljubljana konnte sich die deutsche Mannschaft ein weiteres Mal seit ihrer ersten Teilnahme vor vier Jahren steigern. Die vier Schüler(innen), die von Mitarbeitern des ZAS aus den Teilnehmern des Bundes-
fremdsprachenwettbewerbs ausgewählt und trainiert worden waren, kommen erstmals mit einer Silbermedaille (Max Allmendinger) und einer Ehrennennung ("honorable mention": Maylis Ribette) nach Hause.


Dissertation erfolgreich verteidigt
Am 11. Juli 2012 hat Kilu von Prince, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZAS, ihre Dissertation an der Humboldt Universität mit dem Gesamtergebnis "summa cum laude" verteidigt. Die Promotionsschrift ist eine deskriptive Grammatik der bis dahin unbeschriebenen ozeanischen Sprache Daakaka, die im Pazifikstaat Vanuatu von etwa eintausend Menschen gesprochen wird. Von Prince erforscht diese Sprache seit 2009 im Rahmen eines Dokumentationsprojekts der Volkswagenstiftung.


Erfolgreich verteidigte Doktorarbeit
Muhsina Alleesaib, eine ehemalige ZAS-Stipendiatin, hat am 18. Mai 2012 ihre Doktorarbeit Le groupe nominal en créole mauricien: études syntaxiques erfolgreich (très bien avec les félicitations du jury à l'unanimité) verteidigt.


Jonathan D. Bobaljik received Friedrich Wilhelm Bessel Research Award
Professor Bobaljik from the University of Connecticut at Storrs, USA is a leading authority in morphology and related areas of linguistics. His forthcoming book "Universals in Comparative Morphology: Suppletion, superlatives, and the structure of words" , in press with MIT Press, argues that superlatives like "best" and "nicest" in all languages are derived from comparatives such as "better" and "nicer", rather than directly from the positive forms like "good" and "nice". With the Bessel Award by the Alexander von Humboldt Stiftung, Bobaljik will work with Dr. Uli Sauerland of the Center for General Linguistics in Berlin on a statistical approach to syncretism patterns in language.


Preis für das Lebenswerk für Manfred Bierwisch

Am Mittwoch, dem 7. März 2012 wurde zur Eröffnung der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissen-
schaft (DGfS) in Frankfurt am Main der erste Wilhelm-von-Humboldt-Preis für das Lebenswerk an Prof. Manfred Bierwisch von der Humboldt-Universität zu Berlin verliehen. Mehr dazu hier.


News 2011

Ausgezeichnetes Poster
Auf dem Doktorandentag 2011 an der HU Berlin hat Caroline Magister (Stipendiatin PB1) den 1. Preis für das beste Poster gewonnen.


Simultane Aufnahmen von EMA und EEG
Die Phonetiker am ZAS und ein Team von Psychologen der HU haben 2011 erstmals versucht, simultane Aufnahmen von Bewegungen unserer Sprechorgane (Elektro-magnetische Artikulografie, EMA) mit den dazugehörigen Gehirnströmen (Elektro-enzephalogramm, EEG) durchzuführen.


Ambrym-Projekt in der Humboldt-Box

In der am 1. Juli eröffneten Humboldt-Box auf dem Schloßplatz in Berlin zeigt das ZAS Filme, Hörbeispiele und Exponate zum Ambrym-Projekt sowie eine originale Sandzeichnung von Abel Taho. Weitere Infos zur Humboldt-Box hier; Flyer zum Projekt Languages of Southwest Ambrym hier.


Geschenk aus der Südsee
Als Dank für die Förderung des Projektes Sprachen von Südwest-Ambrym überreichten Manfred Krifka, Direktor des ZAS, und Abel Taso von der Insel Ambrym am 7. Juni in Hannover dem Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Wilhelm Krull, eine handgeschnitzte Statue. Die kleine Schlitztrommel wurde von Chief Filip Talevu aus dem Dorf Emiotungan aus einem Brotfruchtbaum geschnitzt.


News 2010

Linguists rule!

Beim 3. ScienceSlam im Berliner Lido hat Kilu von Prince mit ihrem Thema "Transitive Nomen in Daakaka" den 2. Platz und außerdem neue Linguistikfans unter den zahlreichen Zuschauern gewonnen.


Forschungsreisen im Südpazifik

Das Projekt Sprachen im Südwesten Ambryms, gefördert durch die Volkswagen-Stiftung, hat in diesem Jahr weitere Forschungsreisen zu der südpazifischen Insel des Staates Vanuatu durchgeführt. Es liegen umfangreiche Ton- und Filmaufnahmen und Analysen zu den Sprachen Daakaka und Daakie vor, die nun weiter bearbeitet werden. Mit Hilfe von Chief Filip Talevu wurde in dem Ort Emiotungan für das Projekt ein Haus errichtet, das auch anderen Wissenschaftlern und Gästen offensteht und in dem die Kultur und die Sprachen von West-Ambrym dokumentiert werden sollen.


Das ZAS in der Presse

Gibt es Sprachen ohne Nebensätze? Lesen Sie hier einen aktuellen Beitrag in der Stuttgarter Zeitung vom 21. August 2010 zur Sprache der brasilianischen Pirahã.