Skalen und ihre Strukturen

Das Projekt untersucht die Semantik von sprachlichen Ausdrücken, die auf einen Punkt auf einer Skala referieren bzw. Punkte vergleichen, wie z. B. 1.73 m groß, gegen 16:00 Uhr, mehr als 10 Bücher und 17 Grad kühler. Es ist bekannt, dass Skalen in ihrer Struktur variieren und sprachlichen Kontrasten, wie dem zwischen dem wohlgeformten komplett trocken und dem nicht wohlgeformten #komplett teuer zugrunde liegen. Die vollständige Bandbreite skalarer Eigenschaften, von denen sprachliche Phänomene abhängen, ist jedoch noch nicht bekannt.

Basierend auf einem umfangreichen Set sprachlich-relevanter Parameter der strukturellen Variation soll ein allgemeines Modell der Skalenstruktur entwickelt und auf bestehende Probleme in der semantischen Analyse natürlicher Sprachen angewendet werden, unter anderen: i) der Vagheit steigerbarer Adjektive, ii) der Ambiguität schwacher Quantoren, iii) der Ungenauigkeit numerischer Ausdrücke und iv) der Unterscheidung zwischen Individual- und Massensubstantiven.





Förderung

DFG

Förderzeitraum

01.11.2012-31.10.2015

Leitung

Dr. Stephanie Solt