Nachrichten

Pressemitteilung zum Tag der Muttersprache am 21. Februar 2015
Perfektes Deutsch mit polnischem Akzent: Viele deutsch-polnische Kinder und Jugendliche betonen ihre Identität bewusst mit einem polnischen Akzent. Weiterführende Informationen hier.
Medienecho: Link zum Tagesspiegel-Artikel Mal mit Akzent, mal ohne
von Amory Burchard

Nachwuchs bei den Annual Reviews
Diese Zeitschriftenreihe gibt es seit über 80 Jahren, doch ihr jüngster Ableger ist im Januar 2015 zum ersten Mal erschienen: die Annual Reviews of Linguistics. In dieser Ausgabe ist von Dr. Stephanie Solt der Beitrag Vagueness and Imprecision: Empirical Foundations erschienen.
Prof. Dr. Judith Tonhauser, zur Zeit mit einem Humboldt-Stipendium am ZAS, hat darin den Artikel Cross-Linguistic Temporal Reference veröffentlicht. Die erste Ausgabe der Annual Reviews of Linguistics ist bis Januar 2016 kostenfrei online zugänglich.

Kluge Köpfe: Die Sprachwissenschaftlerin Siri Gjersøe
Die studentische Hilfskraft in PB4 erklärte im RBB Inforadio 'Wissenswerte' am 10.2.2015 unter anderem Downstep-Tieftöne in der kenianischen Sprache Kikuyu
(Wdh. vom 22.12.2014).

ZAS-Seiten Nr. 6, Januar 2015

Unser Newsletter mit einem Artikel des Direktors Manfred Krifka zu Plänen für einen möglichen Übergang des ZAS in die Leibniz-Gemeinschaft und einem Interview mit Marzena Żygis über ihre Forschung zur nationalen Identität von deutsch-polnischen Kindern und Jugendlichen in Berlin. Außerdem schreibt Susanne Fuchs über die Rolle der Atmung beim Sprechen und Zuhören und wir blicken auf das erfolgreiche "Netzwerktreffen Mehrsprachigkeit" im November zurück.

Projektverlängerung
Das DFG-Projekt zum Erwerb des adversativen Konnektors ABER im Deutschen, Englischen und Bulgarischen ist um weitere 2 Jahre verlängert worden.

Das Projekt hat das Ziel, die Integration der semantischen, syntaktischen und diskurs-pragmatischen Eigenschaften des Konnektors im Erwerbsprozess zu modellieren und die Effekte der sprachspezifischen Ausdrucks additiver und adversativer Relationen auf den Erwerbsprozess zu erfassen. Bisher konnte eine sprachübergreifende allgemeine adversative Semantik des Konnektors bei Produktionsbeginn aufgezeigt werden. Sprachspezifische Faktoren wurden einerseits im Hinblick auf die Verwendungsebenen des Konnektors und andererseits in Verständnisexperimenten im Hinblick auf die Beteiligung von Negation am Ausdruck von Adversativität und die präferierte Lesart des Konnektors festgestellt.

Fadentiraden
Seit 2004 sammelt und archiviert die Künstlerin Ingke Günther Schimpfwörter, die von ihr farbig auf Büttenpapier gestickt werden. Zum 10-jährigen Jubiläum ihres inzwischen auf knapp 2000 Exemplare angewachsenen Archivs ist ihr Buch Fadentiraden erschienen, in dem André Meinunger vom ZAS einen Text zum Thema ‚Schimpfen und Schimpfwörter aus linguistischer Perspektive‘ beigetragen hat.





Kommende Veranstaltungen

Urban fragmentation(s)
BORDERS & IDENTITY III
Berlin, 16.-19. März 2015



Das ZAS unterstützt die Theateraufführung des LABOR EPOS-Projektes der Klasse 6 d der Finow-Grundschule.