Nachrichten

Das ZAS wird Leibniz-Institut
Am 24. Juni hat die Gemeinsame Wissenschafts-konferenz (GWK) beschlossen, vier Einrichtungen in die gemeinsame Förderung der Leibniz-Einrichtungen aufzunehmen.
Dazu gehören auch das ZAS und das Zentrum Moderner Orient (ZMO). Der Entscheidung liegen entsprechende Empfehlungen des Wissenschaftsrates zugrunde, der die Einrichtung evaluiert und Voten des Senats der Leibniz-Gemeinschaft in seine Empfehlung einbezogen hat. Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung der GWK.

ZAS Fellowship 2016
David Adger, Professor an der Queen Mary University of London und Präsident der Linguistic Association of Great Britain, ist ab dem 27. Juni drei Wochen als zweiter ZAS-Fellow am Institut.
Seit 2015 wählen die Wissenschaftler/-innen des ZAS jährlich eine(n) international herausragende(n) Vertreter/-in des Fachs, der oder die über die Grenzen der Forschungsbereiche hinweg durch allgemeine und themenspezifische Vorträge und Gespräche Impulse geben soll. ZAS-Fellow 2015 war Gennaro Chierchia (Harvard University). David Adger wird während seines Aufenthaltes fünf Vorträgen zur theoretischen Syntax und zur Schnittstelle zwischen Syntax und Soziolinguistik halten.

Juni 2016
Dritter BIVEM-Infoflyer für Eltern und pädagogische Fachkräfte jetzt auf Englisch und Russisch

Unter dem Titel "Achieving bilingualism: ... for children with language impairments"/ "Путь к многоязычию: ... вопреки общему недоразвитию речи" [So geht Mehrsprachigkeit ... trotz einer Sprachentwicklungsstörung] ist der dritte Info-Flyer aus der Reihe „Wissenschaft für‘s Leben: Fakten - Studien - Informationen für Eltern und pädagogische Fachkräfte“ nun auf Englisch und Russisch erschienen. Beide können als PDF [Englisch] [Russisch] heruntergeladen oder in größeren Mengen als Druckversion hier bestellt werden.

Forschung zum Anfassen in der Langen Nacht der Wissenschaften 2016

Die Vorträge und Präsentationen des ZAS zur Langen Nacht der Wissenschaften am 11. Juni waren auch in diesem Jahr gut besucht. In der Humboldt Universität präsentierten sich unsere Linguistinnen und Linguisten z.B. mit dem in PB3 entwickelten Grammatik-Spiel GRAMS. Beim Stand des Sonderforschungsbereichs Xprag.de konnten die Besucher testen, ob sie logisch oder pragmatisch sind. Im benachbarten Hörsaal gab es verschiedene Vorträge, u.a. zum Multitasking im Bewegungslabor, und einen Bassa-Mini-Sprachkurs. Am BIVEM-Stand führten zwei Reporterinnen Interviews mit Manfred Krifka, Natalia Gagarina und Tonjes Veenstra, die direkt auf der Social-Media-Wall der LNdW gestreamt wurden. Auch die Übertragung der großen Wissenschaftsshow an der TU Berlin mit zwei Doktorandinnen des ZAS wurde live in die Löwen-Lounge übertragen.

Neue DFG-Projekte im FB IV
Am 1. April haben zwei neue DFG-Projekte im FB IV am ZAS begonnen: Degree Attenuators: Abschwächende Polaritätselemente aus dem skalaren Bereich (DegAtt) unter der Leitung von Dr. Stephanie Solt und Semantic constraints on interrogative embedding (SemConIE) unter der Leitung von Dr. Clemens Mayr.

Ruf an Queen Mary University of London
Dr. Hazel Pearson (FBIV; PerSNaL) hat die Dozentenstelle für Linguistik (Formale Semantik) an der Queen Mary University of London angenommen. Sie wird im September mit der Tätigkeit beginnen und Kurse in Linguistik und Philosophie der Sprache abhalten sowie weiterhin Forschung im Bereich formale und experimentelle Semantik betreiben.

Alexander von Humboldt-Fellowship
Luis López, Professor an der University of Illinois at Chicago, ist seit Mitte Mai drei Monate mit einem Fellowship der Alexander von Humboldt-Stiftung am ZAS. Während seines Aufenthaltes arbeitet er mit Dr. Tonjes Veenstra zu einem Projekt an der Schnittstelle von Code-Switching, Kreolsprachen und linguistischer Theorie.

Neues Projekt zur "Typology of Gender"
Am 1. April 2016 startete am ZAS das Projekt "A Formal Typology of Gender" von Dr. Olga Steriopolo. Im von der DFG zunächst für drei Jahre finanzierten Projekt plant sie, eine formelle Typologie des Genus im Rahmen der distribuierten Morphologie zu entwickeln. Es soll gezeigt werden, wie das Genus sowohl in verschiedenen Sprachen als auch innerhalb einer einzelnen Sprache strukturell zugewiesen wird. Die Forschungsergebnisse könnten für den Sprachenunterricht und die Dokumentation bedrohter Sprachen, für die Sprachtypologie und theoretische Linguistik von Interesse sein.

Neues Netzwerk "COBRA"
Conversational Brains (Cobra) ist ein Netzwerk von 15 interdisziplinär arbeitenden Mitgliedern aus 9 Ländern, darunter das ZAS, und einer Firma (Carstens Medizinelektronik). Es vereint die neusten integrativen Ansätze von Sprache, sozialer Interaktion, Kognition und menschlichem Gehirn. Das Netzwerk hat das Ziel, gesprochene Sprache in Konversationen zu untersuchen und zu ergründen, welche kognitiven und zerebralen Prozesse der sozialen Interaktion zugrunde liegen. Seit April 2016 wird COBRA vom ANR in Frankreich für ein Jahr gefördert und dient der Vorbereitung eines Antrags zur Förderung eines Marie Sklodowska-Curie Innovative Training Networks der EU.





Mittwoch, 29.6.2016
Prof. Dr. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim): Wie kommen Sprachen in den Kopf - und wie bleiben sie drin?
Ort:
Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin, Raum 1.101
Zeit: 18:15 Uhr

Stellenangebote

- Studentische Hilfskraft zur Instandhaltung und Weiterentwicklung einer Datenbank (PB3)
- Studentische Hilfskraft für EDV/Technik
- Praktikumsstelle für deutsche(n) Muttersprachler(in): (Untersuchung bilingualer Kinder und Jugendlicher, Leitung: PD N. Gagarina)

Aktuelle Veranstaltungen am ZAS

Wenn Sie regelmäßig zu unseren Veranstaltungen eingeladen werden möchten, schreiben Sie uns bitte eine Mail an zas-presse(at)zas.gwz-berlin.de.

»Weitere Veranstaltungen

Im Erste-Hilfe-Sprachkoffer finden Sie unsere eigenen Angebote und Informationen zum Thema Spracherwerb und weiterführende Links zu anderen Instituten und Initiativen.