How Can a Teacher Tell If a Bilingual Child Has Language Impairment (Tell_Imp)

Für Kinder mit einem Migrationshintergrund ist das Beherrschen der Zweitsprache (L2) für die schulische und wirtschaftliche Integration von zentraler Bedeutung. Erzieher und Lehrer können meist es erkennen, wenn ein Kind nicht in der Lage ist, für sein Alter angemessen zu sprechen. Eine Sprachstörung von einer typischen Interlanguage eines Zweitspracherlerners zu unterscheiden, ist jedoch komplizierter.

Das Projekt beabsichtigt, herauszufinden, ob die Probleme eines Kindes mit untypischen Sprachmustern der L2 auf eine Specific Language Impairment (SLI) zurückzuführen sind, oder ob sie das Resultat der Bilingualität mit weniger Input in der getesteten Sprache sind. Untersucht werden das morpho-syntaktische Wissen, die morpho-phonologische Verarbeitung und die Erzählfähigkeit von Russisch-Hebräisch und Russisch-Deutschen Kindern mit Migrationshintergrund im Vorschul- und Schulalter.

Die Ergebnisse der Experimente in der Produktion, Satzwiederholung, Nicht-Wort-Wiederholung und dem narrativem Erzählen sollen es möglich machen, unterschiedliche Charakteristiken für L2 und SLI aufzuzeigen, um einerseits eine Beurteilungsmethode zu entwickeln und andererseits die Pädagogik zu verbessern.
Die Studie dient als Ausgangspunkt für die Entwicklung von effektiveren Sprachförderungsmaterialien in der Schule und soll Rede- und Sprachinterventionsstrategien verbessern.

Partner: Universitäten Bar Ilan, Tel Aviv, Erfurt, Frankfurt, Oldenburg







Förderung

German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development

Förderzeitraum

01.01.2012-31.12.2014

Leitung

PD Dr. Natalia Gagarina (PI 1 Deutschland)
Prof. Dr. Solveig Chilla (PI 2 Deutschland)